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Gründen unter Brüdern – europaweit

Digitales Ansprechen statt passivem Swipen! Das ist der Slogan der Dating-App PING, die die Brüder Noah und Hiob Feller zusammen entwickelt und zu einem Startup gemacht haben. Wie hat sich das Geschwister-Sein auf die Zusammenarbeit ausgewirkt? Und wie haben die beiden ihr europaweites Remote-Working dafür genutzt?
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Anfang 2021 erwähnte Hiob in einem Telefonat mit mir, seinem Bruder und späteren Mitgründer, dass es wohl ganz gut funktionieren würde, die App PING zu programmieren. Über diese App hatten wir beide schon so oft gesprochen. Ich beendete zu diesem Zeitpunkt meinen Master in Lissabon und plante, meine Karriere als Unternehmensberater fortzuführen – Hiob arbeitete als Software- Entwickler.

Irgendwann hatten wir uns einmal gefragt, warum es keine Dating-App gibt, die Matches im Alltag, basierend auf echten Eindrücken ermöglicht. Daraus entstand PING: eine Dating-App zum digitalen Ansprechen im Alltag – ein klarer Kontrast zum passiven Bilder-Swipen von der Couch.

Rückblickend brachte das Gründen unter Geschwistern signifikante Vorteile mit sich – und zwar nicht nur in der frühen Produktentwicklungsphase, lange bevor das App-Release fertig war, wir erstes Angel-Invest eingesammelt und strategische Businesspartner akquiriert hatten. Folgende Faktoren spielten die größte Rolle:

  1. Vertrauen & Werte
  2. Kommunikation
  3. Perspektive

Vertrauen & Werte: als wir uns entschieden, ernsthaft an dem Produkt zu arbeiten und das Startup zu gründen, blickten wir bereits auf knapp 25 Jahre gemeinsame Zeit zurück – wobei die letzten 10 von vielen gemeinsamen Urlauben, durchfeierten Nächten oder auch gemeinsam bewältigten Herausforderungen geprägt waren. Das hierbei aufgebaute Vertrauen erleichterte nicht nur die Kommunikation, sondern schaffte auch von Beginn an eine solide Grundlage für eine effiziente Zusammenarbeit, auch im Hinblick auf gemeinsame Ziele und Visionen für das Startup.

Die Kommunikation zwischen uns konnte oft nicht einfacher sein, da wir meistens schon wussten, wie der andere denkt und reagiert, bevor Dinge besprochen wurden. Gefühlt konnten Missverständnisse so vermieden oder minimiert werden. Dies wirkte sich auch auf schnelle Entscheidungsfindungen und ein harmonisches Auftreten gegenüber externen Stakeholdern aus.

Der letzte und wichtigste Punkt ist aber die Tatsache, dass wir ein gemeinsames, langfristiges Ziel verfolgen, bei dem es nicht um kurzfristige Erfolge eines einzelnen geht. Und das haben wir auch über die letzten zwei Jahre aktiv gespürt: Die langfristige Partnerschaft ermöglichte es uns, im Laufe der Zeit am Projekt zu wachsen und uns selbst, aber auch das Startup, gemeinsam mit starken Partnern wie der P-ton AG, weiterzuentwickeln, unsere Beziehung ständig zu verbessern und anzupassen.

Obgleich wir größtenteils remote arbeiteten, planten wir immer wieder bewusst Phasen ein, in denen wir uns intensiv über mehrere Wochen zusammen an verschiedenen Orten im Süden Europas verabredeten, und uns in gemeinsam genutzte AirBnbs einschlossen, um intensiv am Produkt zu arbeiten – dies war insbesondere in den frühen Entwicklungsphasen unumgänglich. So arbeiteten wir beispielsweise einen Winter in Palermo und einen Frühling von Lissabon aus – aktuell sind wir aber wieder in Hamburg, unserer ursprünglichen Heimat vereint, wo wir an unserer ersten, großen Marketingkampagne arbeiten.

Ähnlich wie bei der P-ton AG – einer Gründung von Vater und Sohn – ist PING ein Family Business. Und wie Jürgen und Jakob von der P-ton schätzen wir das Verständnis, die einfache Kommunikation und die gemeinsame Vision, die eine Gründung innerhalb der Familie mit sich bringen.

Erfahrt mehr über die Dating-App PING.


Über den Autor

Noah Feller

Gründer und CEO

Noah Feller und sein Bruder Hiob sind die Gründer des aufstrebenden Startups PING.

In der Startup-Manufaktur arbeiten sie eng mit dem P-ton-Team zusammen, um ihre innovative Geschäftsidee umzusetzen.

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