Skip to content Skip to sidebar Skip to footer

Antizyklisches Denken und Handeln – die Chancen erkennen!

P-ton Home Denkweise Antizyklisches Denken und Handeln – die Chancen erkennen!

Wer von uns kennt das nicht. Man hat in Aktien investiert und plötzlich fallen die Aktien ins Bodenlose. Soll ich verkaufen? Wenn ja, wann? Oder soll ich einfach warten? Was machen alle anderen? Was würde Warren Buffet jetzt machen? Gibt es ein Muster, dem ich folgen sollte?

Diese Fragen hat sich sicherlich jeder von uns schon einmal gestellt. Ich finde diese Frage spannend, da diese Aufgabenstellung beliebig transferierbar ist. Wie sieht es bei uns im Leben aus? Folgen wir immer der Masse, bewegen wir uns synchron und zyklisch zur allgemeinen Erwartung oder gehen wir neue, vielleicht sogar unerwartete Wege?

Meine persönliche Erfahrung

Blicke ich zurück, so stelle ich fest, dass ich sehr oft in meinem Leben antizyklisch gehandelt habe, weil ich an Themen geglaubt habe, die mir logisch und erfolgsversprechend erschienen. So habe ich mich immer wieder neuen beruflichen Herausforderungen gestellt, mit der Erwartung, etwas Neues zu gestalten, den Freiraum mit Dingen zu füllen, die noch nicht da waren. Dies wurde angereichert durch neue Impulse von außen, neue Kulturen, neue Arbeitsweisen und vieles mehr. Heute kann ich sagen, jeder dieser Schritte war absolut richtig, weil ich meinem Gefühl in rationaler Weise gefolgt bin.

Gefühle und rationales Handeln in Gleichklang zu bringen, klingt manchmal irritierend, aber ich bin der festen Überzeugung, dass es geht: Wenn man das Pro und Kontra für sich abwägt, Informationen sammelt, daraus Rückschlüsse schließt und sich neue Handlungsstränge erarbeitet. So kann jeder seine individuellen Chancen erkennen und erleben. Eine Anti-Haltung ist immer nur eine Hälfte einer Bewegung oder eines Vorgangs. Sie setzt immer ein “Wogegen” voraus und dessen sollten wir uns bewusst sein.

Viele Dinge lassen sich beliebig transferieren

Antizyklisches Verhalten bei Aktienkäufen und Verkäufen, bei beruflichen Wechseln, bei unserem täglich Handeln oder eben auch bei der P‑ton, die ich 2019 gegründet habe. Digitalisierung ist oftmals verbunden mit mehr Effizienz: höher, schneller, weiter. Ich bin aber der felsenfesten Überzeugung, Technologie kann auch entschleunigen, Menschen zusammenbringen und eine lebenswerte Unterstützung für uns alle sein – We Socialise Digitalisation. Wir beweisen das gerade in mehreren erfolgreichen Projekten, wie bei der Entwicklung der hybriden Brettspielekonsole AVA oder bei Rodinia, dem völlig neuartigen Unterhaltungs-, Kultur- und Gastronomie-Konzept.

Antizyklisches Projekt am Beispiel Rodinia

Wer, um Himmels willen, baut neue Systemgastronomie-Locations mit immensem Kapitalbedarf zu Zeiten von Covid, politisch instabilen Rahmenbedingungen und Energiepreisen die scheinbar explodieren? Wir als P‑ton machen genau dieses, weil wir an das Konzept glauben, weil wir es unter allen auch aktuellen Randbedingungen durchkalkuliert haben, weil wir Best-in-Class Partner gewonnen haben, weil wir neue Wege gehen, weil wir innovativ sind, weil wir einfach überzeugt davon sind. Wir handeln rational, wiegen Chancen und Risiken ab, erkennen frühzeitig globale Bedürfnisse und erarbeiten nachhaltige Konzepte. Experten sind zuerst erstaunt über unsere innovativen Realisierungskonzepte, jedoch sind sie im Verlauf der Gespräche zunehmend begeistert von unseren Ideen und Lösungen.

Was haben wir aus unserer Arbeit der letzten Jahre gelernt
  • Der vorsichtige Mensch bleibt einfach stehen und wartet ab.
  • Der konfliktfreudige Mensch stürzt sich mitten ins Zentrum des Hurrikans.
  • Der konfliktscheue Mensch weicht nach außen aus, flieht vor dem Geschehen.
  • Der mutige Mensch macht eine komplette Kehrtwende.

Diese letzte Möglichkeit probieren die wenigsten Menschen aus – wir als P‑ton machen es.

Ich würde mich freuen, gemeinsam mit ihnen über neue disruptive Wege und Investitionen nachzudenken und zu diskutieren. Warum nicht heute investieren und in zwölf Monaten bei der Eröffnung unserer ersten Lokation dabei zu sein und heimlich einen Freudentanz in der Seele vollziehen, der sagt: Ich hatte recht, keiner wollte mir glauben und heute bin ich ein Teil von Rodinia, der P‑ton.


Über den Autor

Meet the team: Jürgen Hase | P-ton AG management board member

Jürgen Hase

Gründer und Vorsitzender des Verwaltungsrats